215)
Ruth Huber
aus Winterthur schrieb am 30.November 2012 um 23:19 Uhr:
ich persönlich würde zwar nach wie vor lieber eine feste Spielzeit bevorzugen. Ich habe aber auch Verständnis für die andere Position, und ich finde es sicher richtig, das auch einmal bei den Senioren zu versuchen.
Aber ich möchte hier ein kleines Erlebnis zu dieser nicht mehr ganz neuen Spielzeitvariante anbringen: Ich war vor einem Monat am Lugano Open, zwei Partien pro Tag und auch so eine Spielzeit mit 30 sec Bonus pro Zug. Nun, die einzige Partie, die den Zeitplan durcheinander brachte, war die von Fred Berend gegen Laura Stoeri mit 174 Zügen! Wir konnten die zweite Partie nicht beginnen, bevor diese erste fertig war. Aber wir kamen in den Genuß eines Endspiels Läufer gegen Turm, das Laura (U 16) gekonnt spielte und über die 50Züge-Regel trotz unzähligster Bemühungen der Gegenseite remis halten konnte. Das Positive an besagter 30sec-Regel war bzw ist, daß ich beim Zuschauen dieses Endspiel gelernt habe und es nun kann!
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214)
Karl Eggmann
aus Schönenberg schrieb am 28.November 2012 um 15:37 Uhr:
Lieber Werner
Das ist keine „Notlösung“, sondern eine reguläre, von der FIDE anerkannte Bedenkzeit, welche mit der Einführung von elektronischen Schachuhren möglich wurde und sich bereits an vielen Turnieren bewährt hat, so zum Beispiel auch bei den Aargauer Schachsenioren: Du startest mit einem Zeitguthaben von 1½ Stunden, also 90 Minuten. Nach jedem Zug, wenn Du die Taste drückst, werden weitere 30 Sekunden dazugezählt. Damit läufst Du kaum mehr die Gefahr, die Partie mit einer Gewinnstellung zu verlieren, bloss weil Dein Gegner schneller gespielt hat. Darüber hinaus entfällt auch die leidige 2-Minuten-Regel, und zudem reicht die Zeit, um die Züge korrekt zu notieren.
Ich freue mich auf Deine Teilnahme in Bad Ragaz und bin schon heute gespannt darauf, was Du an Poetischem mitbringst.
Herzliche Grüsse, Karl.
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213)
Pollermann
aus D schrieb am 28.November 2012 um 12:09 Uhr:
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Die neue Regel mit den plus 90 sec. ist mir zwar nicht geläufig, aber sie scheint eine Notlösung darzustellen. Ich freue mich schon heute auf Bad Ragaz, da ich - glaube es wenigstens- wieder ein schönes Schachgedicht parat habe. Grüße von Werner Pollermann.
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212)
Marcel Lüthi
aus Hinwil schrieb am 31.Oktober 2012 um 10:29 Uhr:
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Endlich scheint das Gästebuch, das von uns auch als Forum benutzt wird, wieder zu funktionieren!
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211)
Jürg Flückiger
aus Muttenz schrieb am 30.September 2012 um 19:10 Uhr:
Zum Bulletin Pontresina 2012 und der Partie Flückiger J. - Hattich H.:
Irren ist menschlich, Computer irren sich praktisch nie; die Schlussstellung ist natürlich remis. Es wurde also nichts mit der Belehrung von Fritz 13.
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210)
Andy Killer
aus Mägenwil schrieb am 26.September 2012 um 22:46 Uhr:
Das Turnier in Pontresina ist noch keine Woche zu Ende,und schon liegt das fertige Bulletin
auf meinem PC.Ich habe noch selten einen so effizienten Vorstand gesehen wie der bei den Schweizer Schachsenioren
Da arbeitet jeder für jeden und das mit Herzblut.Vielen Dank und herzliche Gratulation für diese tolle Leistung
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209)
Heinz Linder
aus Zofingen schrieb am 1.September 2012 um 18:51 Uhr:
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Die Aargauer Schachsenioren führen ihre Jahresmeisterschaft seit 2008 im Fischer-Modus durch. Dies mit Erfolg. Es ist an der Zeit diesen Modus auch bei den Schweizer Schachsenioren einzuführen, aber in der Version 90 Minuten + 30 Sekunden, die Angst vor zu kurzen, oder auch zu langen Partien ist unbegründet, kann aber irgend einmal vorkommen.
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208)
Gottlieb Iberg
aus Rüschlikon schrieb am 11.Juli 2012 um 16:44 Uhr:
In dieser Frage teile ich Karls Meinung voll und ganz. Die 2-Minuten-Regel ist eine Notlösung, um zu verhindern, dass man selbst in totaler Verlust- oder Remisstellung auf Gewinn spielen kann, wenn der Gegner in arger Zeitnot ist. Wie die meisten Notlösungen befriedigt sie nicht wirklich und führt zu Diskussionen und Unmut. Das ist mit dem Übergang zum Fischer-Modus vermeidbar.
Da sogar 90 min + 30 sec/Zug gegenüber heute eine Verkürzung der Bedenkzeit ergäbe, sollte man 90 min + 40 oder 45 sec/Zug in Betracht ziehen. Selbst so würden nur 90- bzw. 80-zügige Partien länger als 5 Stunden dauern (und zwar nur, wenn beide Spieler ihr Zeitkonto vollständig aufbrauchen, was selten der Fall ist). Wegen dieser Möglichkeit, die wahrscheinlich in den nächsten zehn Jahren höchstens ein- oder zweimal eintreffen dürfte (!), sollten wir doch nicht auf eine Verbesserung unserer Regeln verzichten.
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